Schriftliche Unterrichtsplanung zum 4. Unterrichtsbesuch des
Fachseminars Sport
Ausbildungsschule :
Ausbildungslehrerin :
Päd. Unterrichtshilfe :
AKO :
Fachleiter :
Datum :
Zeit :
10.00 - 11.30
Lerngruppe :
Sportgruppe der Mittel - und Oberstufe (musische Schiene)
Schülerzahl :
12 Schüler
LAA :
Thema der Unterrichtsreihe
"Uns kann nichts stoppen ! - Wir schwingen,
klettern, balancieren ..."
Zielschwerpunkt der
Unterrichtsreihe
Förderung und Erweiterung
grundlegender Bewegungserfahrungen an und mit Turngeräten durch die Vermittlung
unterschiedlicher Bewegungstätigkeiten (Bewegungsgrundformen: Balancieren,
Klettern, Schwingen ... )
Thema der Handlungseinheit
" Alles läuft nach Plan - Wir bauen einen
Geräteparcours und überwinden ihn "
Ziel der Handlungseinheit
Die Schülerinnen und Schüler
sollen ihre Bewegungserfahrungen an und mit Turngeräten erweitern, indem sie
mit Hilfe von Stationskarten unterschiedliche Gerätekombinationen aufbauen und
an ihnen mögliche Bewegungstätigkeiten (Bewegungsgrundformen: Klettern, Schwingen,
Balancieren .... ) erproben und festigen.
Aufbau des Vorhaben: "Uns kann nichts
stoppen ! - Wir schwingen, klettern, balancieren ..."
|
Thema der Handlungseinheit |
Ziel der Handlungseinheit |
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"Jetzt geht´s los! - Wir erkunden die Geräte
des Geräteraums" |
Die Schülerinnen und Schüler sollen
unterschiedliche Turngeräte und deren sachgerechtes Handling (Transport,
Aufbau) kennen lernen und unter Anleitung erproben. |
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"Wir geraten nicht aus dem Gleichgewicht! -
Schwierige Wege und Stege" |
Die Schülerinnen und Schüler sollen ihre
Bewegungserfahrungen an und mit Turngeräten erweitern, indem sie
unterschiedlichen Gerätekombinationen mit schmalen, schrägen und labiler
Unterstützungsflächen balancierend überwinden (Bewegungsgrundform:
Balancieren). |
|
" Heute woll´n wir hoch hinaus! " |
Die Schülerinnen und Schüler sollen Bewegungserfahrungen an und mit
Turngeräten sammeln, indem sie verschiedene unwegsame und z.T. steile
Gerätekombinationen gemäß ihren Möglichkeiten kletternd überwinden (Bewegungsgrundform:
Klettern). |
|
"Heute sind wir mit Schwung bei der
Sache"!" |
Die Schülerinnen und Schüler sollen ihre
Bewegungserfahrungen an und mit Geräten erweitern, indem sie sich an
unterschiedlichen Schaukelkonstruktionen schwingend und schaukelnd bewegen
oder bewegt werden (Bewegungsgrundform: Schwingen/ Schaukeln). |
|
" Alles
läuft nach Plan - Wir bauen einen Geräteparcours und überwinden ihn " |
Die
Schülerinnen und Schüler sollen ihre Bewegungserfahrungen an und mit
Turngeräten erweitern, indem sie mit Hilfe von Stationskarten unterschiedliche
Gerätekombinationen aufbauen und an ihnen mögliche Bewegungstätigkeiten
(Bewegungsgrundformen: Klettern, Schwingen, Balancieren .... ) erproben
und festigen. |
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"Sicher ist sicher! - Wir sind der
"Stationen TÜV" |
Die Schülerinnen und Schüler sollen ihre Bewegungserfahrungen an und mit
Turngeräten erweitern, indem sie eigene Stationen zum Thema
"Balancieren" entwickeln, aufbauen und nach anschließender
gemeinsamer "Sicherheitsüberprüfung" erproben. |
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"Die 100.000 Mark Show ! - Wir überwinden mit
einem Partner einen Erlebnisparcours" |
Die Schülerinnen und Schüler sollen ihre
Bewegungserfahrungen an und mit Turngeräten erweitern, indem sie gemeinsam
mit einem Partner verschiedene Bewegungsaufgaben in einem Geräteparcours
bewältigen. (Entwickeln von Handlungsplänen,
Problemlösefähigkeit à Handlungskompetenz) |
Da
die Fertigkeiten und Fähigkeiten der einzelnen Schüler z.T. stark differieren,
ist es gegebenenfalls unumgänglich, einzelne geplante Handlungseinheiten
wiederholend oder ergänzend in das Gesamtvorhaben einzubinden !
Zielorientierte Handlungsschritte
Die
Schülerinnen und Schüler sollen ihre Bewegungserfahrungen an und mit
Turngeräten erweitern, indem sie
·
in
Gruppenarbeit eine Station mit Hilfe einer Stationskarte (bildliche Darstellung
des Aufbaus: Bauplan) gemeinsam aufbauen
·
mögliche
Bewegungstätigkeiten (Bewegungsgrundformen: Balancieren, Klettern, Schwingen,
... ) der jeweiligen Bewegungssituation/ des Aufbaus erkennen (à Sach - Kompetenz)
·
ihr
Leistungsvermögen (Fähigkeiten und Grenzen) bezogen auf mögliche Bewegungstätigkeiten
einschätzen ( à Ich - Kompetenz)
·
in
ihrer Gruppe unterschiedliche Bewegungsmöglichkeiten an den Stationen erproben
(à Sozialkompetenz)
·
mögliche
(selbst erprobte) Bewegungstätigkeiten ihrer jeweiligen Bewegungssituation
benennen und den anderen Gruppen vorstellen (Präsentation)
·
mögliche
vorgestellte Bewegungstätigkeiten ihrer Mitschüler (der anderen Gruppen) beobachten
und nachvollziehen
·
sich
ggf. Variationen bezüglich der Bewegungstätigkeiten ausdenken und sich evtl.
selbst eine zusätzliche Bewegungsaufgabe stellen
·
sich
an Bewegungserlebnisse erinnern und diese verbal reflektieren
·
in
Gruppenarbeit gemeinsam ihre Stationen am Ende der Handlungseinheit abbauen
Grundsätzliche Bemerkungen
der Unterrichtsreihe:
Die geplante Unterrichtsreihe "Uns kann nichts
stoppen ! - Wir schwingen, klettern, balancieren ..." soll den
Schülern einen vielschichtigen
Erlebnis- und Erfahrungsraum durch das Turnen an und mit Turngeräten bieten.
Dabei sollen in der Auseinandersetzung mit den
Geräten, dem eigenen Körper und seinen Bewegungsmöglichkeiten sowie auch mit
einem oder mehreren Partnern Erfahrungen gesammelt werden, die sowohl
motorische, kognitive, psychische, emotionale und soziale Momente umfassen
(Aspekt der Ganzheitlichkeit).
Schwerpunktmäßig werden im Verlauf der Reihe
grundsätzlich folgende Zielsetzungen angestrebt:
1.
Erlernen
des Gerätehandlings (Transport/ Auf- und Abbau von Gerätearrangements)
2.
Vermittlung
vielfältiger Bewegungserfahrungen
3.
Schulung
und Verbesserung der grundlegender Bewegungstätigkeiten/ Bewegungsgrundformen
(Schwingen, Klettern, Balancieren ...)
4.
Anbahnung
motorischer Handlungskompetenz (Problemlösestrategien)
Dabei scheint es im Verlauf der Unterrichtsreihe als
sinnvoll, nach anfänglichen Bewegungseinheiten mit gleichen
Bewegungsgrundformen (intensive Auseinandersetzung mit einer Bewegungsgrundform) hin zu komplexeren Gerätekombinationen, die
unterschiedliche Bewegungsgrundformen (s. heutige Handlungseinheit)
gewährleisten, zu gelangen.
Allgemeine Hinweise zur
Schülergruppe
Die Sportgruppe, bestehend
aus 12 Schülern - alles Läufer - ,
setzt sich aus unterschiedlichen Mittel- und Oberstufenklassen zusammen.
Im Rahmen der musischen Schiene
haben die Schülerinnen und Schüler der Mittel- und Oberstufe die Möglichkeit,
frei nach Neigungen und Interessen einen Sport- bzw. einen Kunstkurs zu wählen.
Der Sportkurs der Schüler
beschränkt sich auf zwei Wochenstunden und findet jeden Donnerstag zwischen
10.00 Uhr und 11.30 statt.
Inhaltlich ist dieser
Sportkurs der Mittel- und Oberstufe durch "Abenteuersport und Ballsportarten"
(so auch die Bezeichnung des Sportkurses) gekennzeichnet.
Darstellung
der schwerpunktbezogenen Lernausgangslage
Anmerkung:
Die nachfolgenden
Anmerkungen zu den Teilkompetenzen bezogen auf den Zielschwerpunkt und auf
weitere Zielabsichten der Stunde basieren auf eigenen Beobachtungen und Erfahrungen
mit den Schülerinnen und Schülern.
|
Stundenbezogene
Lernausgangslage bezüglich des Zielschwerpunktes |
I. 11 J. Hemiparese (rechts); Schädel- Hirn -Trauma |
B. 11J. psychomot.
Retardierung |
W. 13J. allg. Entw.-Verz.; Psychomot. Retardierung Verhaltensauffälligkeit |
A. 13J. HKS; Cerebral. Anfallsleiden |
P. 13J. psychomot. Retardierung Schwerhörig |
T. S. 14J. psychomot.
Retardierung |
E. 14 J. Epilepsie |
S. 14 J. spast. Diplegie (links); psychomot.
Retardierung |
J. N. 14J. psychomot.
Retardierung; motor. Dyspraxie |
D. 15 J. psychomot.
Retardierung Adipositas; Muskelhypotonie |
O. 16 J. cerebral. Bewegungsstörungen; Dyspraxie |
Adem 16 J. spastische. Tetraplegie
links; Schädel- Hirn- Trauma |
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Auf-/ Abbau der
Gerätestationen: |
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Kann anhand bildlicher Darstellungen einzelne Elemente des
Stationsaufbaus erkennen (Transferfähigkeit) |
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++ |
ta/+ |
ta/ + |
++ |
++ |
++ |
++ |
++ |
++ |
++ |
++ |
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Weiß,
wo sich die benötigten Geräte für den Stationsaufbau befinden/ hingehören |
++ |
ta/+ |
ta/+ |
+ |
++ |
++ |
++ |
++ |
+ |
++ |
++ |
++ |
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Weiß,
wie man die Geräte sachgerecht transportiert |
+ |
+ |
+ |
++ |
+ |
++ |
++ |
++ |
++ |
++ |
++ |
+ |
|
Kann
beim Aufbau kooperieren (PA/ GA) |
ta/ + |
ta/ + |
ta/ + |
ta/+ |
++ |
++ |
+ |
++ |
+ |
+ |
+ |
ta/+ |
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Kann
sich in der Halle orientieren |
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++ |
+ |
++ |
++ |
++ |
++ |
++ |
++ |
++ |
++ |
++ |
|
Ist
in der Lage die Station unter sicherheitstechnischen Aspekten zu bewerten |
ta/+ |
ta/+ |
ta/- |
ta/+ |
+ |
+ |
+ |
+ |
+ |
+ |
+ |
+ |
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Klettern: |
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Kann
das eigene Körpergewicht halten (z.B. beim Abseilen) |
+/Ä1 |
+ |
+ |
++ |
++ |
++ |
++ |
+/Ä1 |
++ |
ta/- |
ta/- |
+/Ä1 |
|
Kann
eine stabile ausbalancierte Haltung des gesamten Körpers (Haltephase) erreichen |
+/Ä1 |
+ |
ta/+ |
+ |
+ |
+ |
++ |
+ |
+ |
+ |
ta/+ |
+/Ä1 |
|
Kann
Hände und Füße in instabilen oder teilstabilen Bewegungsphasen (Fortbewegung)
gezielt koordinieren |
+/Ä1 |
+ |
ta/+ |
+ |
+ |
+ |
+ |
+/Ä1 |
+ |
+ |
+ |
+/Ä1 |
|
Ist
in der Lage mögliche Kletterhilfen zu erkennen und nutzen (Seil etc.) |
++ |
++ |
+ |
++ |
++ |
++ |
++ |
++ |
++ |
++ |
++ |
+ |
|
Kann
sich mit Hilfe eines Seils an einer schräg eingehängten Bank nach oben ziehen |
+/Ä1 |
++ |
+ |
++ |
++ |
++ |
++ |
+/Ä1 |
++ |
+ |
+ |
+/Ä1 |
|
Kann
eine schräg eingehängte Bank krabbelnd
("auf allen Vieren") hochklettern |
++ |
++ |
++ |
++ |
++ |
++ |
++ |
++ |
++ |
++ |
++ |
++ |
|
Ist
in der Lage mit Hilfe eines Seils eine senkrechte Mattenwand hochzuklettern |
?/ Ä2 |
+ |
- |
ta/- |
ta+ |
+ |
++ |
?/ Ä2 |
+ |
- |
- |
?/ Ä2 |
|
Kann
eine Sprossenwand über-/ durchklettern |
+ |
+ |
ta/- |
ta/- |
+ |
+ |
+ |
ta/+ |
+ |
ta/- |
ta/- |
+/Ä1 |
Legende:
++ vorhanden ta tagesformabhängig
+ z.T. vorhanden Ä1 behinderungsbedingt
nur mit Hilfe
- nicht vorhanden Ä2 behinderungsbedingt
nicht möglich
|
Stundenbezogene
Lernausgangslage bezüglich des Zielschwerpunktes |
I. 11 J. |
B. 11J. |
W. 13J. |
A. 13J. |
P. 13J. |
T. S. 14J. |
E. 14 J. |
S. 14 J. |
J N. 14J |
D. 15 J. |
O. 16 J. |
Adem 16 J. |
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Balancieren/ Gleichgewicht
halten : |
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Kann
Gleichgewichtszustand auf stabiler Unterstützungsfläche (z.B. Steg) sichern |
++ |
++ |
ta/+ |
ta/+ |
++ |
+ |
++ |
++ |
+ |
++ |
+ |
+ |
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Kann
Gleichgewicht auf labilen Unterstützungsflächen sichern |
++ |
++ |
ta/ Ä1 |
ta/- |
++ |
+ |
++ |
Ä1 |
++ |
+ |
+/Ä1 |
+/Ä1 |
|
Ist
in der Lage eine schräge Unterstützungsfläche hoch-/ herunterzubalancieren |
++ |
++ |
+ |
ta/+ |
++ |
++ |
++ |
Ä1 |
++ |
+ |
+ |
+ |
|
Kann
sich auf schmaler Unterstützungsfläche (umgedrehte Bank) balancierend fortbewegen |
+ |
+ |
ta/- |
ta/- |
+ |
+ |
++ |
Ä1 |
+ |
+ |
+/Ä1 |
Ä1 |
|
Ist
in der Lage sich auf erhöhten Unterstützungsflächen (erhöhte Bänke)
balancierend fortzubewegen |
++ |
++ |
+ |
ta/- |
++ |
+ |
++ |
Ä1 |
++ |
+ |
+ |
Ä1 |
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Ist
in der Lage mögliche Balancierhilfen zu erkennen bzw. anzunehmen |
++ |
++ |
+ |
+ |
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++ |
++ |
Ä1 |
++ |
++ |
+ |
++ |
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Schwingen (und Schaukeln): |
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Kann
das eigene Körpergewicht an den Tauen halten (Griffsicherheit der Hände/
Kraft) |
Ä1 |
++ |
ta/+ |
++ |
++ |
++ |
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Ä1 |
++ |
+ |
- |
Ä1 |
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Kann
die Fliehkräfte / den Schwung richtig einschätzen |
+ |
+ |
- |
+ |
++ |
+ |
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?/+ |
+ |
+ |
?/+ |
?/+ |
|
Kann
sich aus unterschiedlicher Höhe in Schwungbewegung versetzen |
+ |
++ |
+ |
++ |
++ |
++ |
++ |
+/Ä1 |
+ |
+ |
?/+ |
?/+ |
|
Ist
in der Lage vor dem Abschwingen rückwärts hochzuspringen ( aktives Schwungholen)
|
+ |
+ |
- |
+ |
+ |
+ |
+ |
+ |
+ |
+ |
- |
Ä1 |
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Kann
zielgenau nach der Schwungphase landen (z.B. auf einem Kasten) |
+ |
++ |
- |
++ |
++ |
++ |
++ |
?/+ |
++ |
+ |
?/- |
?/+ |
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Kann
während des Schwingen einen Ball mit den Füßen transportieren |
+ |
+ |
- |
++ |
+ |
++ |
++ |
?/- |
++ |
+ |
?/- |
?/+ |
Legende:
++ vorhanden ta tagesformabhängig
+ z.T. vorhanden Ä1 behinderungsbedingt
nur mit Hilfe
- nicht vorhanden Ä2 behinderungsbedingt
nicht möglich
Verlaufsplanung
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Zeit |
Phase |
Unterrichtsaktivitäten |
Sozialform und Organisation |
Medien |
Kommentar |
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5 - 10 min |
freie Bewegungsphase |
Sch. , die bereits umgezogen sind, bewegen sich frei mit Bällen in der Halle. LAA macht Sch. auf bereits aufgebaute Geräte aufmerksam und weist auf Sicherheitsabstand zu den Geräten hin (evtl. nur eine Hallenhälfte benutzen) |
alle Sozialformen mögl. |
(Ballwagen mit Bällen) |
freie Bewegungsphase bis alle Schüler eingetroffen sind Vermeiden längerer Wartezeiten Befriedigung des ersten Bewegungsdrangs/ Einstimmung auf den Sportunterricht In einem Teil der
Turnhalle ist bereits durch den LAA eine Station ("Steilhang" )
aufgebaut, um die Zeit des Aufbauens etwas zu verkürzen (Erarbeitung) und
"mehr Bewegungszeit an den Geräten" (Durchführung) zu haben. |
|
5 min |
Einstieg |
Begrüßung und Vorstellung des "Gastes" durch LAA Anknüpfen an den Inhalt der letzten Stunde Vorstellung des Stundeninhalts Sch. machen evtl. Verbesserungsvorschläge |
Lehrervortrag Unterrichtsgespräch gesamte Lerngruppe in der Hallenmitte (Sitzkreis) |
Bücher Stationskarten Slalomstangen mit Zahlenkarten |
Gewöhnung an den Gast informierender Unterrichtseinstieg Einordnung in den Gesamtzusammenhang des Vorhabens Zieltransparenz |
|
15 min |
Erarbeitung |
LAA verteilt an Sch. verschiedene Puzzelteile, die die Sch. zu 3 Bildern zusammensetzen sollen (à 3 Gruppen) LAA teilt an die jeweiligen Gruppen verschiedenfarbige Leibchen und die jeweilige (nummerierte) Stationskarte ("Bauplan") aus. LAA und Sch. klären ggf. Verständnisfragen bzgl. der Stationskarten ("Baupläne") LAA macht die Sch. auf ihren jeweiligen "Bauplatz" aufmerksam (Slalomstangen mit Zahlenkarten) Sch. teilen ggf. die für das "Bauen" notwendigen Aufgaben innerhalb ihrer Gruppe auf und beginnen die noch fehlenden Stationen aufzubauen Sch. treffen sich nach dem Aufbau ihrer Stationen in der Hallenmitte (!) |
Lehrervortrag Unterrichtsgespräch gesamte Lerngruppe in der Hallenmitte (Sitzkreis) |
Puzzlebilder 4 grüne Leibchen 4 rote Leibchen 4 gelbe Leibchen Stationskarten Slalomstangen mit Zahlenkarte |
Gruppeneinteilung durch Puzzlespiel ("zufällige Gruppenbildung") "Leibchen" stellen sowohl für LAA als auch besonders für die Schüler eine klare "sichtbare" Gruppeneinteilung dar Aspekt der Gruppenzugehörigkeit (besonders für W., A., M.) Aufgabenverteilung und Klärung von Verständnisfragen ggf. Besprechung/ Wiederholung notwendiger Sicherheitsaspekte Slalomstangen mit jeweiliger Stationszahl dienen der räumlichen Strukturierung der Stationen in der Halle
Beim Aufbau der einzelnen Stationen nimmt LAA die Rolle des Beobachters ein und gibt ggf. manuelle Hilfestellung, wenn es die "Sorgfalts- und Aufsichtspflicht" erfordert Mögliche Beobachtungskriterien: Ø sind alle Schüler am Aufbau ihrer Gruppe beteiligt? Ø wie gestaltet sich die Zusammenarbeit innerhalb der Gruppe? Ø werden Sicherheitsmaßnahmen eingehalten? |
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Zeit |
Phase |
Unterrichtsaktivitäten |
Sozialform und Organisation |
Medien |
Kommentar |
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5 - 10 min |
Aufwärmphase (kurz) |
Aufwärmspiel/ Dehnübungen Ø sich in unterschiedlichen Fortbewegungsformen durch die Halle bewegen Ø Feuer, Wasser, Blitz Ø Dehnübungen |
Einzelarbeit Gruppenarbeit |
Geräteaufbau siehe Stationskarten (Anhang) |
Verbesserung der körperlichen Leistungsfähigkeit in spielerischer Form; Verletzungsprophylaxe Verbesserung der räuml. Orientierungsfähigkeit (Aufbau der Stationen in der Halle) Gewöhnung an die Turngeräte in spielerischer Form |
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35 - 40 min |
Durchführung |
Sch. erproben in der Gruppe mögliche Bewegungstätigkeiten an ihren Stationen Station 1: "Steilhang" (bereits aufgebaut) Station 2: "Steg" Station 3: "Liane" Station 4: "Hauswand" Gemeinsame Besprechung der einzelnen Stationen: Ø LAA beginnt mit der Vorstellung der Station "Steilhang" (Modellcharakter) Ø "Bauherren" stellen ihre jeweilige Station und mögliche Bewegungsformen vor Ø alle Schüler überwinden die jeweilige besprochene Station gemäß ihrer individuellen Voraussetzungen Dabei stellt LAA ggf. Bewegungsaufgaben, bzw. gibt Impulse zu alternativen (nicht genannten) Bewegungsformen Nachdem alle Stationen besprochen und einmalig überwunden worden sind, begibt sich jeweils eine Gruppe an eine Station und wechselt auf ein Signal des LAA zu nächsten Station (Stationsverfahren) |
Gruppenarbeit Schülervortrag gesamte Lerngruppe an der jeweiligen Station Gruppenarbeit |
Stationskarten Slalomstangen mit Zahlenkarte Geräteaufbau siehe Stationskarten (Anhang) ggf. Bälle als Transportgegenstand oder Hindernis Trillerpfeife |
Phase des " freien Ausprobierens" der jeweiligen Station (Prinzip der materialen Provokation) Die einzelnen Stationen beinhalten eine Differenzierung bzgl. des Schwierigkeitgrades (!) (Prinzip der Differenzierung) Präsentation und Würdigung der jeweiligen Stationen LAA (und L.) Ø beobachtet die Schüleraktivitäten und gibt ggf. Hilfestellung (z.B.: verbale, manuelle und materielle Hilfen) Ø betreut (beinhaltet auch: bewusste Unterlassung im Sinne einer selbständigen Erschließung möglicher Bewegungserfahrungen durch die Sch.) Ø regt ggf. zu alternativen Bewegungen an Herausstellen und Betonen unterschiedlicher Bewegungstechniken Alternative Bewegungsformen sollen unterschiedliche Handlungsstrategien (Überwinden der Station) vermitteln und somit auch eine mögliche Form der Differenzierung bzgl. des Schwierigkeitsgrades darstellen. Das Stationsverfahren ist den Schülern bereits aus vorhergehenden Stunden der Reihe bekannt und stellt eine gute Möglichkeit der Organisation dar (Vermeiden von langen Wartezeiten) (!) ALTERNATIVPLANUNG: Sollte noch genügend Zeit zur Verfügung stehen ("Leerlauf"), könnte ggf. noch eine weitere Station ("Wippe"), die den Sch. bereits bekannt ist, aufgebaut werden |
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10 - 15 min |
Reflexion und Ausblick |
gemeinsame Reflexion der Stunde (Erfahrungen, Veränderungsvorschläge, Wünsche etc.) gemeinsamer Abbau: Sch. sind primär für den Abbau ihrer Station verantwortlich Später sollen sie ggf. auch den anderen Schülern beim Abbau ihrer Station helfen |
Fragend- entwickelndes Gespräch gesamte Lerngruppe in Hallenmitte (Sitzkreis) |
Bänke |
Schülerreflexion bzgl. des Zielschwerpunktes und des Inhalts Ausblick auf die nächste Stunde Ausklingen der Stunde |
Literatur
Balster, K. (1998):
Kinder mit mangelnden Bewegungserfahrungen -
Praktische Hilfen zur Förderung der Wahrnehmung und Bewegungsentwicklung Teil I
u. II. Duisburg 1998
Bruckmann, M./ Dieckert, J./
Herrmann, K. (1994):
Geräteturnen für alle. Freies Turnen
an Geräten. 2. Aufl.. Celle 1994
Bundesverband der
Unfallversicherungsträger der öffentlichen Hand e.V. BAGUV (1996):
Alternative Nutzung von
Sportgeräten. Sicherheit im Schulsport Heft 9. 1996
Dordel, S. (1993):
Bewegungsförderung in der Schule. Handbuch des
Sonderschulturnens/ Sportförderunterrichtes. Dortmund 1993
Hofele, U. (1995):
Erlebnisturnen. Der alternative
Einsatz von Turngeräten. Dortmund 1995
Kretschmer, J. (1999):
Tun oder Nicht- Tun? Zur Betreuung von
Bewegungslandschaften. In: Motorik 1/199, 12-19
Kultusministerium NRW
(Hrsg.) (1977):
Richtlinien und Lehrpläne der Schule
für Lernbehinderte. Düsseldorf 1977
Kultusministerium NRW
(Hrsg.) (1980):
Richtlinien der Schule für
Geistigbehinderte. Düsseldorf 1980
Landesinstitut für Schule
und Weiterbildung (1997):
Werkstattberichte. Vorschläge zur
Curriculumsrevision im Schulsport in Nordrhein-Westfalen. Soest 1997
Ledl, Viktor (1994):
Kinder beobachten und fördern- Eine Handreichung zur
gezielten Beobachtung und Förderung von Kindern mit besonderen Lern- und
Erziehungsbedürfnissen. Wolfsberg 1994
Meier, W./ Petsch, W.
(1996):
Stundenbilder für vielseitiges
Bewegen an Geräten. Nürnberg 1996
Schraag, M./ Durlach, F.-J./
Mann, C. (1996):
Erlebniswelt Sport - Ideen für die Praxis in Schule,
Verein und Kindergarten. Schorndorf 1996
Vetter, M. (1998):
Was lernt man eigentlich in einer
Bewegungslandschaft?. Zur Bedeutung der Handlungskompetenz als Voraussetzung
für Lernprozesse. In: Praxis der Psychomotorik 2/ 1998,4-12
Anhang:
Aufbau der
einzelnen Stationen (Stationskarten) :