Schriftliche Planung einer Unterrichtsprobe (gem. OVP § 59,5)
vorgelegt zur unterrichtspraktischen Prüfung
im Rahmen der 2. Staatsprüfung
Ausbildungsschule:
Ausbildungslehrerin:
Klasse: 6/7
(7 Jungen)
Reihe: Die Welt der kleinen Krabbeltiere!
Eine Unterrichtsreihe zum Thema Gliederfüßer
Zeit: 8.40
– 9.25
Prüfungsausschuss (gem. OVP § 57,3)
1 Aufbau der Unterrichtsreihe
1.1 Thema der
Unterrichtsreihe
Die Welt der kleinen Krabbeltiere!
Eine Unterrichtsreihe zum Thema Gliederfüßer
1.2 Ziel der
Unterrichtsreihe
Die Schüler erhalten die Möglichkeit, Kenntnisse über Gliederfüßer und deren spezielle Lebensweise zu erlangen, sowie Angst und Ekel (am Beispiel Spinnentiere) abzubauen
1.3 Bestimmung
des Förderschwerpunktes der Unterrichtsreihe
Förderbereich: Sozial-emotionaler Bereich
Förderschwerpunkt: Förderung des Gruppengefühls- und erlebens, insbesondere der Erlebnisgemeinschaft, durch gemeinsame und vielfältige Aktivitäten zum Thema Gliedertiere
1.4 Begründung
Der Förderschwerpunkt ergab sich aus der aktuellen Gruppensituation, die sich nach den Osterferien durch Schülerwechsel und individuellen Lebenskrisen extrem instabil darstellte. Die Anbindung dieses Förderschwerpunktes an das Fach Biologie bot sich an, da seitens der Schüler ein großes Interesse bestand.
1.5 Struktur der Unterrichtsreihe
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UE |
Thema der
Unterrichtsstunde |
Fach- und
Förderziel |
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1. UE |
Wir machen eine Insekten-safari! - Einführung der Reihe - Unterrichtsgang in den Park |
Fachziel: die Sch erhalten die Möglichkeit, nach der thematischen Einführung der Reihe (Merkmale von Gliedertieren) das Thema zu erweitern, hierbei stehen das Suchen, Betrachten und Einordnen der Gliedertiere im Vordergrund Förderziel: Anbahnung der Erlebnisgemeinschaft insbesondere des Gruppengefühls, indem die Schüler gemeinsam einen Unterrichtsgang erleben und zusammen an einem Thema arbeiten. |
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2. UE |
Insekten – nützlich oder schädlich ? - Gestaltung einer Talkshow mit Videoaufnahme |
Fachziel: Die Schüler erhalten die Gelegenheit, sich mit Nützlingen und Schädlingen auseinander zu setzen Förderziel: Förderung des Gruppengefühls, indem die Schüler sich als einen wichtigen Teil der Gruppe erleben und an der Produktion beteiligt sind |
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3. UE |
Spinnen – elegante Jäger auf acht Beinen! - Erstellung eines Klassenplakates |
Fachziel: Die Schüler erhalten die Möglichkeit, Kenntnisse über Spinnen und deren Jagdmethoden zu erlangen Förderziel: Anbahnung der Erlebnisgemeinschaft, insbesondere an etwas gemeinsam arbeiten, indem die Schüler ein gemeinsames Wandplakat gestalten |
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4. UE |
Spinnen, wirklich ekelig oder doch interessant? Wir schauen heute genauer hin! - Weiterführung und Vollendung des Klassenplakates |
Fachziel: Die Schüler erhalten die Gelegenheit sich mit einem Spinnentier intensiver zu beschäftigen, sowie Informationen über andere Spinnentiere (über die Präsentation) zu erlangen Förderziel: Förderung der Erlebnisgemeinschaft, insbesondere an einem gemeinsamen Produkt weiter arbeiten, indem jeder Schüler seinen Teil zum Ganzen beiträgt |
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5. UE |
Expedition ins Reich der Spinnen! Teil 1 - Inhalt des U-Ganges und Fragenformulierung mit dem Clusterverfahren |
Fachziel: Die Schüler erhalten die Gelegenheit, einen Unterrichtsgang vorzubereiten, indem jeder Schüler seine Wünsche und Fragen mit einbringt Förderziel: Förderung der Erlebnisgemeinschaft, hierbei des Gruppenzusammenhaltes, durch die gemeinsame Gestaltung des Unterrichtsganges |
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6. UE |
Expedition ins Reich der Spinnen! Teil 2 - Unterrichtsgang Terrarium - Fachkundige Führung |
Fachziel: Die Schüler haben die Möglichkeit, weitere Spinnen kennen zu lernen und ihr erworbenes Wissen zu erweitern Förderziel: Festigung des Gruppenerlebens - die Schüler erhalten die Gelegenheit gemeinsam eine Führung zu erleben |
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7. UE |
Das war ein Erlebnis im Terrarium! - schriftliche Reflexion - Dokumentation der Exkursion durch eine Foto-Text-Collage |
Fachziel: Die Schüler erhalten die Gelegenheit, den Unterrichtsgang zu reflektieren durch Sprechen/Schreiben/Zeichnen Förderziel: Festigung des Gruppenerlebens – insbesondere durch die Anregung zum Austausch, Nachfühlen und Verarbeiten der Erlebnisse und Gefühle |
2.1 Thema der Unterrichtsstunde
Spinnen, wirklich ekelig oder doch interessant? Wir schauen heute genauer hin!
Weiterführung und Vollendung des Klassenplakates
2.2 Fachziel der
Unterrichtsstunde
Die Schüler erhalten die Gelegenheit sich mit einem Spinnentier intensiver zu beschäftigen, sowie Informationen über andere Spinnentiere (über die Präsentation) zu erlangen
2.3 Förderziel der
Unterrichtsstunde
Förderung der Erlebnisgemeinschaft, insbesondere an einem gemeinsamen Produkt weiter arbeiten, indem jeder Schüler seinen Teil zum Ganzen beiträgt
2.4 Verlaufsplanung
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Phase Zeit |
Schüler/Lehrerinteraktion |
Medien |
Sozial- und
Organisationsform |
Didaktisch/methodischer
Kommentar |
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Begrüßung und Klärung des Stundenab-laufes Ca. 5 min |
Begrüßung der S Vorstellung des Besuches LAA gibt Stundenthema und Überblick über den Stundenablauf, unterstützt durch das Plakat von letzter Woche |
Tafel Plakat an der Tafel |
S sitzen an ihren Tischen Lehrervortrag Frontalu. |
S erfahren Grund des Besuches Transparenz/Sicherheit durch vorgegebene Struktur Verlaufsskizze an der Tafel ist den S bekannt Aufmerksamkeit wird auf die Tafel gerichtet Plakat dient zur Erinnerung und zur Motivation zur weiteren Herstellung |
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Einstieg 12 min |
S gehen sich zum Gruppentisch LAA zeigt mitgebrachte Objekte S betrachten diese und tauschen sich aus LAA integriert anschließend das Stundenthema in das Gespräch |
Objekte: 2 Spinnenhäute Evtl. Lupengläser |
S sitzen am Gruppentisch Gesamtgruppe L-S-Gespräch Frontalu. |
Wechsel des Platzes bringt Bewegung in die Gruppe visuelles Hilfsmittel dient zum Einstieg und zur Aktivierung der S das betrachten der Spinnenhäute löst möglicherweise viele Emotionen aus der Austausch (Vorkenntnisse, Erlebnisse, Eindrücke) der S steht im Vordergrund |
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Arbeitsphase 13 min |
S erhalten Arbeitsauftrag LAA zeigt die AB und weist auf das anschließende gemeinsame Zusammenführen auf dem Plakat hin S erhalten die Möglichkeit, Fragen zu stellen S begeben sich an ihre Plätze LAA verteilt AB LAA steht als Hilfestellung zur Verfügung, schaut vor allem auf D. und dessen Arbeit LAA hängt das Plakat an die Pinnwand |
2 Arbeitsblätter (Steckbrief und Textinformation) Wie oben |
Gruppentisch Gesamtgruppe Lehrervortrag S sitzen an ihren Tischen Einzelarbeit |
Durch das Zeigen des AB erhalten S eine Vorstellung über ihren Auftrag S erkennen möglicherweise ein Teil einer Spinne auf dem AB und stellen eine Verbindung zu den anderen AB´s her Die Form des AB´s dient zur Motivation und Aktivierung D. braucht besondere Zuwendung, da er häufig den Arbeitsauftrag nicht erkennt, er erhält ein differenziertes AB (mit fettgedruckten Schlagwörtern) Arbeiten am Arbeitsplatz ist für die S eine Rückzugsmöglichkeit, um ihre Emotionen zu ordnen, dient aber auch zur Sicherheit und Entspannung (vertrauter Platz) Textvorlage ist sinnentnehmend dem Steckbrief zugeordnet Die Leistungsanforderung ist der Klasse angepasst, stark strukturiert à Es geht vorwiegend um die Zusammenführung des Gesamtergebnisses (Plakat) falls ein S nicht schafft, an dem Auftrag teil zu nehmen, darf er ein Bild zum Thema malen (das Angebot ist den S bekannt) |
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Abschluss/Präsentation 15 min |
S beenden ihre Arbeit LAA sammelt Ergebnisse ein und bittet S vor die Pinnwand S erhalten Kriterien für die Präsentation (jedem zuhören, Ergebnis vorstellen und AB auf das Plakat heften) |
AB Plakat Pinnwand Stecknadeln |
S sitzen vor Pinnwand Gespräch in der Gesamtgruppe |
S erhalten die Möglichkeit, ihre Ergebnisse zu präsentieren und bekommen dadurch eine Wertschätzung ihrer Arbeit Arbeitsergebnisse in der Gruppe vorzulesen und an der Pinnwand abzuheften ist den S bekannt, Ergebnisse vor der Pinnwand vorzutragen ist neu Das Zusammentragen der Ergebnisse/AB beinhaltet mehrere Aspekte à Die S erfahren sich als ein Teil vom Ganzen durch die Vorträge à AB ergeben zusammen ein Gesamtbild auf dem Plakat à S lernen zusätzlich, sich zu den Arbeiten der anderen zu äußern Wer es nicht schafft, seine Ergebnis zu präsentieren wird von der LAA individuell unterstützt (LAA trägt AB vor, vom Platz aus vorlesen lassen, ...) |
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Alternativplanung |
S erhalten die Möglichkeit, ein Fragespiel nach vereinfachten Regeln (wie „Spiel des Wissens“) Zu spielen |
Fragekarten |
Gruppentisch Spiel in der Gesamtgruppe |
S halten Regeln noch mal fest Dient zur Entspannung/Erlösung Unterstützt noch mal die Arbeit in der Gesamtgruppe |
S à Schüler; LAA à Lehramtsanwärterin; AB à Arbeitsblatt
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Geplanter
Handlungsschritt |
Sachbezogene Voraussetzung |
Förderbezogene
Voraussetzung |
Schülerbe-schreibung S |
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Schülerbe-schreibung D |
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Mögliche
Hilfen/Interventionen |
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Sachbezogen |
förderbezogen |
Sachbezogen |
förderbezogen |
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Begrüßung
und Klärung |
Zuhören
und abwarten Sich
sammeln, um mit der Stunde zu beginnen |
Verknüpfung
(wir arbeiten weiter an unserem Plakat) zur letzten Stunde herstellen |
Schaut
evtl. nicht an die Tafel sondern guckt, wie seine Mitschüler reagieren |
Je
nach Gruppen-dynamik fällt es ihm schwer, seine Aufmerksamkeit auf mich zu
richten |
Seine
Aufmerksamkeit ist meistens auf mich gerichtet, er bekommt jedoch manchmal
Informationen nicht mit |
Beteiligt
sich meistens nicht am Gruppengeschehen ist
sehr mit sich selbst und seinem Material |
S.: werde ihn daran
erinnern, dass die Stunde begonnen hat; verweise auf Tafel und Plakat D.: ich bitte ihn gezielt um
Aufmerksamkeit, frage evtl. nach, ob er alles verstanden hat |
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Einstieg |
Zuhören
und abwarten Ideen,
Eindrücke und Erlebnisse einbringen und formulieren |
Sich
in die Gruppe einbringen Mut
zum offenen Gespräch haben Die
Meinungen und Gefühle der anderen akzeptieren |
Hat
Interesse am Thema, kann sich gut einbringen Da
sein Onkel Vogelspinnen hat, wird die Spinnenhaut ihn emotional nicht
verunsichern |
Hält
sein Wissen vor der Gruppe häufig zurück, um sich nicht zu blamieren Akzeptiert
größtenteils die Aussagen der anderen |
Ist
meist interessiert an meinen mitgebrachten Sachen Spinnenhaut
wird ihn wahrscheinlich emotional berühren |
Es
fällt ihm schwer, sich im Gruppengespräch zu beteiligen Lässt
sich momentan von der Gruppe leicht provozieren Wird
dann schnell wütend und verliert die Kontrolle |
S.: biete ihm einen
Gesprächsanlass (hat dein Onkel eine Haut?); bestärke ihn, sein Wissen in die
Gruppe mit einzubringen D.: ich gehe vorsichtig mit
seinem Verhalten gegenüber der Spinnenhaut um und mache ihm deutlich, das es
nur eine Haut ist; ich beobachte sein Verhalten und versuche Provokationen
der Gruppe zu erkennen/ vermeiden; ich spiegele ihm evtl. die
Situation/Provokation Wenn
er wütend wird, schicke ich ihn kurz raus, um sich zu beruhigen, führe ein
Gespräch in der Gruppe; anschließend rede ich mit D. und bitte ihn wieder reinzukommen; ich gehe mit ihm
Möglichkeiten der weiteren Arbeit durch |
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Arbeitsphase |
Zuhören
beim Arbeitsauftrag Sinnentnehmen-des
Lesen Leise
arbeiten |
Verbindung
herstellen von dem was erarbeitet werden soll und wie das Ergebnis
präsentiert wird Sich
als ein Teil der Gruppe (Gruppenarbeit) sehen |
Versteht
Arbeitsaufträge Ist
häufig unmotiviert Wird
evtl. selber entscheiden, welche Spinne er bearbeitet Arbeitet
zügig, aber oberflächlich m.E. Geht
meistens nicht auf meine Verbesserungsvorschläge ein |
Ist
sehr auf die Reaktionen der Gruppe fixiert à Beobachtet Mitschüler und
deren Aktivitäten |
Versteht
häufig den Arbeitsauftrag nicht Ist
meistens motiviert bei Einzelarbeit |
Auch
in dieser Phase sucht D. vielleicht einen Anlass, um sich provozieren zu
lassen |
S.: ich ignoriere seine
Kommentare; gebe ihm Zeit, mit der Arbeit zu beginnen; behalte ihn im Auge; ich schaue gezielt
auf sein Arbeiten, biete ihm Hilfe zur Verbesserung an D.: ich erkläre ihm noch mal
den Arbeitsauftrag; Differenziertes AB à die Antworten im Text für
den Steckbrief sind fettgedruckt; bei Konflikten verhalte ich mich wie oben |
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Abschluss/Präsentation |
Zuhören Abwarten Ergebnis
vorlesen Zuordnung
auf dem Plakat |
Sich
trauen, das Ergebnis zu präsentieren Sensibel
mit Beiträgen der anderen umgehen können Sich
als wichtigen Teil der Gruppe erkennen à AB zusammen puzzeln |
Ein
weiterer Platz-wechsel könnte für ihn zuviel sein Fällt
ihm schwer, sich noch mal mit dem AB zu beschäftigen Es
wird ihm möglicherweise schwer fallen, sein Ergebnis vorzustellen, bleibt vielleicht
auf dem Stuhl sitzen |
Wird
sich in der Gruppe zurückhalten, zunächst zuschauen Hat
Angst, sich in der Gruppe bloß zu stellen Wird
vielleicht zu einem schnellen Ende drängen |
Traut
sich vielleicht nicht, sein AB vorzutragen; |
Wird
sich in der Gruppe zurück-halten, zunächst zuschauen |
S.: ich motiviere ihn, zum
letzten Wechsel doch noch
mitzukommen; ich beziehe ihn erst später mit ein, wenn ich merke, dass
er sicherer ist; biete ihm immer die Gelegenheit, einzusteigen; Verstärke
kleinstes pos. Verhalten; sage ihm, dass er einen guten Beitrag als Teil der
Gruppe leisten kann D.: ich bitte D., sich auf
einen äußeren Stuhl zu setzen (nicht zwischen seine Mitschüler); ich achte
darauf, dass er nicht als letzter vorträgt; ich bestärke ihn, zu präsentieren oder biete ihm die Möglichkeit,
das ich für ihn vortrage, er aber das AB an die Pinnwand hängt |
4 Entflechtung und Vernetzung

Literatur
Meyer, H.: Unterrichtsmethoden II: Praxisband. Berlin 1987
Staeck, L.: Zeitgemäßer Biologieunterricht. Eine Didaktik. Berlin 1995
Schnieper, C.; Meier, M.: Spinnen: Fallensteller im seidenen Netz. Luzern 1986
Zucchi, H.;
Balkenhol, B. (Hrsg.): Unterricht Biologie: Spinnentiere. Heft
196/1994
Ledl, V.: Kinder beobachten und fördern. Wien 1994
Hillenbrand, C.: Didaktik bei Unterrichts- und Verhaltensstörungen. München 1999
Berndt-Schmidt,
K.: Diehm, R.; Lackmann, R.; Müller, P.: Sonderpädagogischer Förderbedarf, Förderbereiche, Förderschwerpunkte.
Aus: Zeitschrift für Sonderpädagogik 7/95
Reiser, H.; Lotz, W.: Themenzentrierte Interaktion als Pädagogik. Mainz 1995
Gudjons, H.: Handlungsorientiert
lehren und lernen:
Schüleraktivierung – Selbsttätigkeit – Projektarbeit. Bad Heilbrunn 2001
Bleidick, U.:
Individualpsychologische Zugänge zur schulischen Arbeit bei Kindern und
Jugendlichen mit Verhaltensstörungen. In: Handbuch der Sonderpädagogik Band 6.
Berlin 1989
Pütter, I.:
Gruppenorientierte Verfahren in der Arbeit mit Verhaltensgestörten Schülern.
In: Handbuch der Sonderpädagogik Band 6. Berlin 1989
Landesinstitut für
Schule und Weiterbildung (Hrsg.): Lernwege entdecken: Entwicklungsförderung in
Grund- und Sonderschulen. Soest 1996
Ministerium für Schule und Weiterbildung, Wissenschaft und Forschung des Landes NW (Hrsg.): Richtlinien für die Schule für Erziehungshilfe (Sonderschule), Frechen (1978) 1999
Ministerium für Schule und Weiterbildung, Wissenschaft und Forschung des Landes NW (Hrsg.): Richtlinien für die Hauptschule; Lernbereich Naturwissenschaften - Biologie, Frechen 1989
Schaub, H.; Zenke, K.: Wörterbuch Pädagogik. München 2000
Anlage
Der Name meiner Spinne lautet …
![]()
_________________________________
Besondere Merkmale dieser Spinne sind …
_________________________________
_________________________________
Die Spinne lebt ca. …
_________________________________
Ihr Körper wird ca. …
_________________________________
Die Körperfarbe der Spinne ist häufig …
__________________________________
Ihre Lieblingsspeise ist …
__________________________________
Besondere Feinde sind …
__________________________________
Für den Beutefang braucht sie (ein / kein Netz) …
___________________________________
Die
KreuzspinneDie Kreuzspinne hat ihren Namen wegen einer hellen
Kreuzzeichnung auf dem Rücken. Das Kreuz auf dem Rücken ist ihr besonderes
Merkmal.
Die Kreuzspinne lebt nur ein Jahr. Im Winter, wenn
es kalt wird, stirbt sie. Vorher hat sie jedoch ihre Eier abgelegt, die den
Winter aushalten, weil sie gut eingewebt sind.
Ihr Körper wird etwas 1,5 cm groß, damit ist sie
eine der größten Spinnen in unserer Umgebung.
Sie hat einen schwarzen Körper.
Die Kreuzspinne frisst vor allem Fliegen und
Schnaken.
Ihre größten Feinde sind Vögel und Fledermäuse.
Die Kreuzspinne „hört“ mit ihren Beinen. Sie kann
mit ihren Hörhaaren die Luftbewegungen eines fliegenden Insektes spüren.
Die Spinne baut für den Beutefang ein Spinnennetz,
dafür braucht sie ca. 30 Minuten. Die Fäden ihres Spinnennetzes sind insgesamt
ca. 20 m lang, also so lang wie eine Schwimmbahn.

RotbeinvogelspinneDie Rotbeinvogelspinne ist wohl die berühmteste
Vogelspinne. In Filmen und Berichten werden fast immer diese Vogelspinnen
gezeigt.
Ihr besonderes Merkmal ist die Körpergröße und die
starke Behaarung.
Viele Vogelspinnen leben bis zu 30 Jahren.
Der Körper kann bis zu 12 cm lang werden. Das ist
ungefähr so groß wie eine Hand!
Diese Spinne ist schwarz, hat aber rotbraune Flecke
auf ihrem Körper.
Sie wird überwiegend in Mexiko gesehen.
Sie frisst Insekten, kann aber auch kleine Vögel
oder Mäuse zu sich nehmen.
Man nennt diese Spinne auch Bombardierspinne. Wird
sie von einem Feind, wie die Schlange oder Tausendfüssler, in die Enge getrieben, wendet sie ihren
Hinterleib dem Angreifer zu, hebt ihn in die Höhe und bürstet mit einem Bein
dem Angreifer Brennhaare entgegen. Diese Haare verursachen einen Juckreiz und
der Angreifer flüchtet.
Für den Beutefang braucht sie kein Netz. 
Zitterspinne
Zitterspinnen haben ein besonderes Merkmal: ihr
kleiner Körper und lange, dünne Beine.
Sie kann bis zu 3 Jahre alt werden.
Ihr Körper wird ca. 1,5 cm groß.
Ihr Körper ist grau oder braun mit hellen Beinen.
Zitterspinnen leben auch in Deutschland und hier
meistens in Häusern.
Viele Insekten verfangen sich im Netz an der
Zimmerdecke und werden irgendwann gefressen. Sie braucht das Netz für den
Beutefang. Sie frisst Mücken und Fliegen, die manchmal viel größer sind!
Weil die Zitterspinne im Haus lebt, ist der Mensch
ihr größter Feind.
Wenn die Zitterspinne durch anpusten oder antippen
beunruhigt wird, bringt sie das Netz zum Schwingen, sodass ihre Umrisse
verschwimmen und die Spinne fast unsichtbar wird.
TarantelDie Tarantel gehört zur Familie der Wolfsspinnen.
Ein besonderes Merkmal ist, dass sie sehr gut sehen
kann, denn sie besitzt 4 große und vier kleine Augen.
Sie lebt zwischen 6 und 8 Jahren.
Der Körper kann bis zu 4 cm groß werden.
Ihr Körper ist meistens grau oder braun, die Beine
sind häufig schwarz-weiß gestreift.
In Tarent, einer Stadt in Italien wurde sie als
erstes gesehen. Ihr Name Tarantel wurde davon abgeleitet. In Italien, lebt sie
also demnach.
Sie fressen Insekten, wie Mücken oder Fliegen.
Vögel sind hauptsächlich Feinde für sie.
Taranteln bauen kein Netz, sondern schleichen sich
an ihre Opfer ran.

Krabbenspinne
Ein besonderes Merkmal der Krabbenspinne ist ihr
Tarnkleid, denn wenn sie in einer Blüte sitzt, kann man sie kaum erkennen.
Manche Krabbenspinnen können sogar ihre Farbe wechseln.
Im Mai legt die Krabbenspinne ihre Eier ab und
sobald das letzte Jungtier geschlüpft ist, stirbt sie. Sie lebt nur 1 Jahr.
Sie ist eine kleine Spinne, ihr Körper wird
höchstens 1 cm groß, wie ein Fingernagel.
Die Spinne lebt überwiegend in südlichen Ländern,
wie Italien oder Spanien.
Das ist nicht nur schwierig für ihre Feinde, die
Vögel, sondern auch für die Beute.
Krabbenspinnen fressen am liebsten Bienen.
Vögel sind Feinde für sie, jedoch haben die Vögel es
wegen ihrer guten Tarnung sehr schwer.
Sie braucht kein Netz, sondern wartet bis die Beute
nah herankommt. Dann schnappt sie zu.
